28 Sep 2026
Regulierung von Online-Tischspielen bleibt Ländersache in Deutschland im September 2026

Im September 2026 regelt Deutschland Online-Casino-Tischspiele wie Blackjack und Roulette weiterhin auf Ebene der einzelnen Bundesländer unter dem 2021er Glücksspielstaatsvertrag und nicht über eine bundesweite Lizenzierung durch die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder, während virtuelle Slots dem nationalen Rahmen der GGL unterliegen.
Nur Anbieter aus Schleswig-Holstein sowie die staatliche Bayerische Spielbank erscheinen auf der offiziellen Whitelist für diese Spiele, und eine Änderung des Vertrags im Juli 2026 hat die Durchsetzung durch ISP-Sperren verstärkt.
Grundlagen des 2021er Glücksspielstaatsvertrags
Der Glücksspielstaatsvertrag von 2021 schuf die rechtliche Basis für eine fragmentierte Zuständigkeit, bei der jedes Bundesland eigene Regeln für Tischspiele festlegen kann, und Beobachter verweisen darauf, dass diese Struktur bis September 2026 unverändert fortbesteht, während die GGL lediglich für Slots und bestimmte Online-Produkte zuständig ist.
Experten der Regulierungsbehörden haben dokumentiert, dass Schleswig-Holstein als einziges Land eigene Lizenzen für Tischspiele erteilt hat, und die Bayerische Spielbank agiert als staatlicher Anbieter mit direkter Erlaubnis, sodass nur diese beiden auf der Whitelist stehen.
Auswirkungen der Vertragsänderung im Juli 2026
Die im Juli 2026 beschlossene Änderung des Vertrags ermöglicht es Internetdienstanbietern, den Zugriff auf nicht lizenzierte Seiten zu blockieren, und Berichte zeigen, dass diese Maßnahme die Durchsetzung in allen Ländern einheitlicher gestaltet, ohne jedoch die landesspezifischen Regeln für Tischspiele aufzuheben.
Offizielle Daten deuten darauf hin, dass die Whitelist unverändert nur die genannten Anbieter umfasst, und Betreiber außerhalb Schleswig-Holsteins oder der Bayerischen Spielbank bleiben von der Lizenzierung für Roulette und Blackjack ausgeschlossen.

Abgrenzung zwischen GGL und Länderebene
Virtuelle Slots und weitere Produkte fallen unter die nationale Aufsicht der GGL, während Tischspiele wie Blackjack und Roulette ausschließlich den Landesregelungen unterstehen, und diese Trennung bleibt im September 2026 bestehen, wie offizielle Übersichten bestätigen.
Behörden haben klargestellt, dass Spieler in den meisten Bundesländern nur auf Angebote der Whitelist zugreifen dürfen, und die ISP-Sperren dienen der Umsetzung dieser Vorgaben ohne Änderung der grundlegenden Zuständigkeiten.
Praktische Umsetzung in den Bundesländern
In der Praxis führt die landesweise Regulierung dazu, dass Anbieter je nach Bundesland unterschiedliche Genehmigungen benötigen, und nur Schleswig-Holstein sowie Bayern über aktive Einträge auf der Whitelist verfügen, während andere Länder keine eigenen Lizenzen für Online-Tischspiele ausstellen.
Statistiken der Aufsichtsstellen zeigen, dass die Zahl der zugelassenen Anbieter für diese Spiele begrenzt bleibt, und die Sperrung nicht konformer Seiten durch Provider hat seit der Juli-Änderung zugenommen.
Fazit
Zusammengefasst bleibt die Regulierung von Online-Tischspielen in Deutschland im September 2026 auf Länderebene verankert, mit begrenzter Whitelist und verstärkter technischer Durchsetzung durch die Juli-Änderung des Glücksspielstaatsvertrags, und weitere Entwicklungen ergeben sich aus der fortlaufenden Anwendung dieser Regeln. Datenquellen bestätigen diese Struktur ohne bundesweite GGL-Zuständigkeit für Blackjack und Roulette.